Die kurze Antwort
Wähle den manuellen Modus, wenn die von dir ausdrücklich eingegebene übliche Zykluslänge die Grundlage der Schätzung sein soll. Wähle den Verlauf, wenn genügend geeignete aufgezeichnete Intervalle vorliegen. Keine der beiden Optionen beseitigt Schwankungen oder garantiert ein Datum.
Bei der Wahl zwischen manueller Zykluslänge und Durchschnitt aus bisherigen Aufzeichnungen entscheidest du im Grunde, welche Informationen die App verwenden soll. Diese Wahl sollte sichtbar und bearbeitbar sein und getrennt von der Frage bleiben, ob eine Vorhersage zuverlässig genug ist, um sie anzuzeigen.
Die Zykluseinstellungen von Rythena bewahren diese Unterscheidung. Wenn du mehr Informationen aufzeichnest, darf die App deshalb nicht stillschweigend einen von dir gewählten Modus ändern.
Der manuelle Modus macht die Annahme deutlich
Vielleicht weißt du bereits, dass eine bestimmte übliche Zykluslänge ein sinnvoller Ausgangspunkt ist. Im manuellen Modus kannst du sie bewusst eingeben und erkennen, dass sie die Grundlage der Vorhersage bildet.
Ein fiktives Beispiel: Ein gespeicherter Beginn am 1. August plus eine manuelle Zykluslänge von 28 Tagen ergibt den 29. August als zentralen Schätzwert für den nächsten Beginn, sofern das Profil ansonsten die Voraussetzungen erfüllt. Das belegt nicht, dass die biologische Zykluslänge dieser Person jeden Monat 28 Tage beträgt.
Die Stärke dieses Modus ist seine Transparenz. Auch seine Grenze ist klar: Ein veralteter üblicher Wert bleibt eine veraltete Annahme, bis du ihn bearbeitest. Die App kann diese Zahl nicht einfach in neue Beobachtungen verwandeln, nur weil das praktisch wäre.
Der Verlaufsmodus nutzt geeignete Intervalle zwischen Periodenbeginnen
Der Verlaufsmodus benötigt mindestens drei geeignete aufgezeichnete Intervalle. Dafür sind in der Regel vier geeignete Periodenbeginne nötig, die diese Intervalle begrenzen. Rythena verwendet bis zu sechs der jüngsten geeigneten Intervalle und rundet den Mittelwert auf einen ganzen Tag.
Die Aufzeichnungen müssen weiterhin die Regeln zu Kontext und Schwankungen erfüllen. Viele gespeicherte Einträge ergeben nicht zwangsläufig eine gültige Abfolge von Periodenbeginnen. Notizen, Symptome sowie zukünftige oder ausgeschlossene Aufzeichnungen ersetzen diese Intervalle nicht.
Eine Checkliste für die Entscheidung
| Frage dich | Was du prüfen solltest |
|---|---|
| Kenne ich eine übliche Zykluslänge, die ich verwenden möchte? | Den manuellen Wert und den gespeicherten Beginn |
| Habe ich genügend geeignete bisherige Aufzeichnungen? | Aufgezeichnete Periodenbeginne, nicht die Gesamtzahl der Tagebucheinträge |
| Zeigt die App keine Schätzung an? | Die Erklärung der App und den aktuellen Aufzeichnungskontext |
| Hat sich das Ergebnis unerwartet geändert? | Kürzlich vorgenommene Änderungen und den weiterhin ausgewählten Modus |
Du kannst weiter Aufzeichnungen machen, während du dich entscheidest. Ein Tagebuch ohne verfügbare Vorhersage ist kein unvollständiges Tagebuch.
Was du nicht ändern solltest, um ein gewünschtes Ergebnis zu erhalten
Entferne keinen wahrheitsgemäß aufgezeichneten ungewöhnlichen Beginn, nur weil er einen Schätzbereich vergrößert. Wähle nicht allein deshalb manuell 28 Tage, weil dadurch eine vorhergesagte Periode nicht mehr auf ein bestimmtes Ereignis fällt. Solche Änderungen verändern die Eingaben der Berechnung, nicht das, was tatsächlich geschehen wird.
Korrigiere stattdessen tatsächliche Fehler: einen doppelten Beginn, ein falsches Datum oder eine Antwort bei der Einrichtung, die du nicht bestätigen wolltest. Prüfe das Ergebnis anschließend erneut. Wenn dich ein verändertes Muster beunruhigt, können die Aufzeichnungen ein Gespräch mit einer medizinischen Fachperson unterstützen, ohne dass die App die Ursache erklärt.
Wo du den Modus bearbeiten kannst
Öffne Zyklusdetails und dann Zyklusberechnung bearbeiten. Wähle den gewünschten Modus, prüfe einen gegebenenfalls eingegebenen manuellen Wert und speichere. Wenn du die App erneut öffnest, sollte diese Wahl erhalten bleiben. Die Berechnungsdetails sollten weiterhin angeben, welche Grundlage verwendet wird.
Rechenbeispiele findest du unter So berechnest du die Zykluslänge. Unter Warum sich Vorhersagen ändern können erfährst du, worin sich eine neue Eingabe und ein neuer Modus unterscheiden.

Quellen und Produktgrundlage
Die beschriebenen Produktschritte wurden mit Rythenas kommender iOS-Implementierung und dem App-Eintrag abgeglichen. Die Beispiele dienen der Veranschaulichung. Mit KI-Unterstützung verfasst; keine klinische Freigabe. Quellen am 2. November 2026 geprüft. Redaktioneller Ansatz und Korrekturen.
Mach daraus eine kleine Routine.
Schau dir die App an, prüfe, was kostenlos bleibt, und wähle die Funktionen, die dir helfen.